Was ist ein Lipödem und was kann es auslösen?
Das Lipödem ist eine chronische Fettverteilungsstörung, die fast ausschließlich Frauen betrifft. Typisch ist eine symmetrische Vermehrung des Unterhautfettgewebes an Beinen und/oder Armen, oft begleitet von Druckschmerz, Spannungsgefühl und einer erhöhten Neigung zu blauen Flecken.
Viele Betroffene fragen sich: Was kann ein Lipödem auslösen?
Hormonelle Veränderungen als wichtiger Faktor
Die genaue Ursache ist noch nicht vollständig geklärt, jedoch spielen hormonelle Veränderungen vermutlich eine zentrale Rolle. Häufig beginnt oder verstärkt sich ein Lipödem in Phasen wie:
- Pubertät
- Schwangerschaft
- Wechseljahre
- hormonelle Umstellungen (z. B. durch Verhütung)
Besonders das Hormon Östrogen wird als möglicher Einflussfaktor diskutiert.
Schwangerschaft als möglicher Auslöser
Viele Frauen bemerken erste Symptome während oder nach einer Schwangerschaft. Durch die starken hormonellen Veränderungen kann eine bestehende Veranlagung sichtbar werden oder sich verstärken.
Genetische Veranlagung
Oft tritt das Lipödem familiär gehäuft auf. Das deutet darauf hin, dass eine genetische Komponente ebenfalls eine wichtige Rolle spielt.
Kein klassisches Übergewicht
Wichtig: Ein Lipödem entsteht nicht durch Ernährung oder Lebensstil. Auch wenn Gewichtszunahme die Beschwerden verstärken kann, ist es keine Ursache der Erkrankung.
Physiotherapeutische Unterstützung
Im Rahmen der Physiotherapie kann die Behandlung helfen, Beschwerden zu lindern und die Lebensqualität zu verbessern – z. B. durch manuelle Lymphdrainage, Bewegungstherapie und Kompressionsunterstützung.
Als mobile Physiotherapeutin bist du direkt vor Ort in:
Breckerfeld, Schalksmühle und Halver
Fazit
Ein Lipödem entsteht vermutlich durch ein Zusammenspiel aus Hormonen, genetischer Veranlagung und weiteren Faktoren. Eine frühzeitige physiotherapeutische Begleitung kann helfen, Beschwerden gezielt zu reduzieren.